02. Herausforderung

Eine bekannte Bildwelt, ohne in Klischees abzurutschen.

Motorräder, Lederjacken, eine dunkle Bar und schwere Maschinen sind visuell sofort verständlich. Genau darin lag aber auch die Herausforderung. Der Film sollte klar als Biker-Welt erkennbar sein, ohne wie eine Aneinanderreihung typischer Stockmotive zu wirken.
Gleichzeitig mussten Personen, Motorräder, Umgebung und Licht über mehrere KI-generierte Einstellungen hinweg zusammenpassen. Gerade bei kurzen Werbefilmen fällt jede visuelle Abweichung sofort auf.

Eine Szene aus dem KI-Werbefilm
Eine Szene aus dem KI-Werbefilm.

03. Ansatz

Erst die Bildwelt, dann die Bewegung.

Für die Produktion haben wir zunächst die visuelle Richtung des Films definiert. Licht, Kleidung, Motorräder, Locations und Kameraperspektiven wurden so angelegt, dass die einzelnen Einstellungen später wie Teile derselben Produktion wirken.

Auf dieser Grundlage entstanden die finalen Keyframes.

Erst nach der Auswahl der Standbilder wurden die Motive mit Image-to-Video-Modellen animiert. Dadurch konnten wir Komposition und Look jeder Szene kontrollieren, bevor Bewegung hinzukam.

Filmische statt künstliche Bewegung

Bei der Animation ging es nicht darum, möglichst viel Bewegung zu erzeugen. Kleine Bewegungen der Figuren, Kamerafahrten, Lichtveränderungen und die Bewegung der Motorräder reichen aus, um aus einem Standbild eine glaubwürdige Filmszene zu machen.

Postproduktion als verbindendes Element

Die generierten Sequenzen wurden anschließend geschnitten, farblich aufeinander abgestimmt und mit Musik und Sound Design verbunden.

Erst in dieser Phase entstand aus den einzelnen KI-Clips ein zusammenhängender Werbefilm.

 

04. Produktion

KI-Produktion ohne klassischen Drehtag.

Der Spot zeigt, welche Art von Szenen inzwischen ohne aufwendige klassische Produktion umgesetzt werden können.

Motorräder, Darsteller, unterschiedliche Einstellungen und eine komplette Biker-Welt konnten entwickelt werden, ohne dafür Schauspieler, Fahrzeuge, Lichttechnik und ein Filmteam für einen Drehtag zusammenbringen zu müssen.

Die eigentliche Produktionsarbeit verschiebt sich dadurch vom Set in die Konzeption, Bildentwicklung, KI-Generierung und Postproduktion.

05. Ergebnis

Ein kurzer Werbefilm, der über Atmosphäre funktioniert.

Das Ergebnis ist ein kompakter KI-Werbespot, bei dem nicht eine erklärende Botschaft, sondern das Lebensgefühl der Bikerbar im Vordergrund steht.

Der Film verbindet klassische Biker-Motive mit einer filmischen Bildsprache und zeigt gleichzeitig, wie sich generative KI für stark visuell geprägte Marken und Locations einsetzen lässt.

 

06. Häufige Fragen

Kann ein kompletter Werbefilm ohne klassischen Dreh produziert werden?

Ja. Für visuell inszenierte Werbespots können heute große Teile oder auch die gesamte Bildebene mit generativer KI produziert werden. Entscheidend sind eine klare visuelle Richtung, kontrollierte Keyframes und professionelle Postproduktion.

Wie bleiben Personen und Motorräder über mehrere Szenen konsistent?

Wir definieren wichtige Merkmale bereits vor der Videogenerierung und arbeiten mit Referenzbildern. Die ausgewählten Standbilder werden anschließend per Image-to-Video animiert. Dadurch lässt sich die visuelle Konsistenz wesentlich besser kontrollieren als bei einer direkten Text-to-Video-Produktion.

Für welche Unternehmen eignet sich diese Art von KI-Werbefilm?

Besonders interessant ist der Ansatz für Marken und Unternehmen, deren Kommunikation stark über Atmosphäre und Bildsprache funktioniert, beispielsweise Gastronomie, Automotive, Fashion, Hospitality oder Lifestyle.

Ersetzt KI dabei die Postproduktion?

Nein. Schnitt, Timing, Sound Design, Musik und Farbkorrektur bleiben entscheidend. Die KI erzeugt das Ausgangsmaterial. Aus den einzelnen Sequenzen einen funktionierenden Werbefilm zu machen, bleibt klassische Postproduktionsarbeit.

Planen Sie einen eigenen KI-Werbefilm?

Wir entwickeln KI-Werbefilme von der ersten Idee über die Bild- und Videogenerierung bis zur finalen Postproduktion.