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Wie wird generative KI trainiert?

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Wie wird generative KI trainiert?

Generative künstliche Intelligenz hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Heute schreibt sie Texte. Sie erzeugt Bilder. Sie erstellt Videos. Und sie analysiert komplexe Informationen in Sekunden. Doch viele Unternehmen fragen sich: Wie lernt generative KI eigentlich? Und noch wichtiger: Auf welchen Daten basiert dieses Lernen?

In diesem Beitrag erklären wir Schritt für Schritt, wie generative KI trainiert wird. Wir zeigen, welche Daten genutzt werden. Und wir beleuchten die wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen. (Quelle: IBM, Oracle Deutschland)

Warum die Datenbasis über Erfolg oder Misserfolg entscheidet

Generative KI erzeugt keine Inhalte aus dem Nichts. Stattdessen lernt sie aus bestehenden Daten. Sie erkennt Muster. Und sie nutzt diese Muster, um neue Inhalte zu erzeugen. (Quelle: Bitpanda Academy)

Dabei gilt ein einfacher Grundsatz:
Je besser die Daten, desto besser die KI.

Wenn die Daten fehlerhaft, einseitig oder unvollständig sind, leidet die Qualität der Ergebnisse. Deshalb ist die Datenbasis das Fundament jeder generativen KI. (Quelle: Bitpanda Academy) Für Unternehmen bedeutet das: Eine klare Datenstrategie ist genauso wichtig wie das KI-Modell selbst.

1. Große Datensätze als Grundlage des Lernens

Generative KI-Modelle werden mit sehr großen Datensätzen trainiert. Diese Datensätze sind oft vielfältig und bestehen aus unterschiedlichen Formaten. (Quelle: Oracle Deutschland)

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Texte
  • Bilder
  • Audio-Dateien
  • Videos

Ziel ist es, möglichst viele Muster zu erkennen. So kann die KI später realistische und vielfältige Inhalte erzeugen. (Quelle: Oracle Deutschland)

Je nach Modell unterscheiden sich die Daten:

  • Sprachmodelle nutzen große Textmengen
  • Bildmodelle nutzen Millionen von Bildern
  • Multimodale Modelle kombinieren mehrere Datentypen

(Quelle: Bitpanda Academy)

2. Woher stammen die Trainingsdaten?

Wie wird generative KI trainiert? - Bild 2

Die Herkunft der Trainingsdaten ist ein besonders sensibles Thema. Generative KI nutzt in der Regel drei Hauptquellen: (Quelle: Erwachsenenbildung.at)

  1. Öffentlich verfügbare Daten
    Zum Beispiel frei zugängliche Webseiten oder öffentliche Texte.
  2. Lizenzierte Daten
    Inhalte, die von Verlagen, Datenanbietern oder Archiven lizenziert wurden.
  3. Eigene oder kuratierte Datensätze
    Speziell zusammengestellte Daten für bestimmte Zwecke.

In der Praxis ist die genaue Zusammensetzung oft nicht vollständig öffentlich bekannt. Das führt zu rechtlichen und ethischen Diskussionen. (Quelle: Erwachsenenbildung.at)

3. Datensammlung und Datenaufbereitung

Bevor ein KI-Modell trainiert wird, müssen die Daten vorbereitet werden. Dieser Schritt ist aufwendig, aber entscheidend. (Quelle: cplace)

Die Datenaufbereitung umfasst unter anderem:

  • Entfernen von doppelten Inhalten
  • Löschen fehlerhafter Daten
  • Vereinheitlichung von Formaten
  • Tokenisierung von Texten
  • Annotation von Bildern

Ohne diese Schritte würde die KI falsche oder widersprüchliche Muster lernen. Das würde die Qualität der Ergebnisse stark verschlechtern. (Quelle: cplace)

4. Das eigentliche Training: Muster erkennen

Wie wird generative KI trainiert? - Bild 3

Im Training lernt das Modell statistische Zusammenhänge. Ein Sprachmodell lernt zum Beispiel, welches Wort wahrscheinlich als Nächstes folgt. (Quelle: cplace)

Dieser Prozess läuft in vielen Durchgängen ab. Dabei passt das Modell seine internen Parameter immer wieder an. Das Ziel ist es, Vorhersagen zu verbessern. (Quelle: cplace)

Das Training kann sehr lange dauern:

  • Wochen
  • Monate
  • manchmal sogar länger

Das hängt von der Datenmenge und der Rechenleistung ab. (Quelle: cplace)

5. Unüberwachtes Lernen: Lernen ohne Vorgaben

Viele generative KI-Modelle starten mit unüberwachtem Lernen. Das bedeutet: Die Daten sind nicht manuell beschriftet. (Quelle: Oracle Deutschland)

Die KI erkennt Muster selbstständig. Sie analysiert Zusammenhänge. Und sie baut ein internes Verständnis der Daten auf. (Quelle: Oracle Deutschland)

Dieser Ansatz unterscheidet sich von klassischem Machine Learning. Dort sind oft klare Labels notwendig. Generative KI ist hier deutlich flexibler. (Quelle: Oracle Deutschland)

6. Transferlernen und Fine-Tuning

Nach dem Grundtraining folgt oft das Fine-Tuning. Dabei wird das Modell gezielt angepasst. (Quelle: SAS)

Unternehmen können so:

  • Fachsprache integrieren
  • Branchenwissen einbauen
  • Tonalität anpassen

Zum Beispiel:

  • Juristische Texte
  • Medizinische Inhalte
  • Marketing-Sprache

Fine-Tuning macht generative KI für konkrete Anwendungen nutzbar. (Quelle: SAS)

7. Datenschutz und DSGVO im Training

In Europa spielt Datenschutz eine zentrale Rolle. Die DSGVO setzt klare Grenzen für die Nutzung personenbezogener Daten. (Quelle: IBM)

Beim Training generativer KI gilt:

  • Personenbezogene Daten nur mit Einwilligung
  • Klare Zweckbindung
  • Transparente Verarbeitung

Für Unternehmen in Deutschland ist das besonders relevant. Verstöße können hohe Bußgelder nach sich ziehen. (Quelle: IBM)

8. Bias und Verzerrungen in Trainingsdaten

Ein großes Risiko beim KI-Training ist Bias. Wenn Daten einseitig sind, wird auch das Modell einseitig. (Quelle: HRK Advance)

Beispiele:

  • Kulturelle Verzerrungen
  • Sprachliche Ungleichgewichte
  • Stereotype Darstellungen

Diese Verzerrungen können reale Folgen haben. Deshalb müssen Trainingsdaten regelmäßig überprüft werden. (Quelle: HRK Advance)

9. Unterschiedliche Modelltypen und ihre Daten

Nicht jede generative KI funktioniert gleich. Es gibt verschiedene Modelltypen: (Quelle: KI.NRW)

  • Large Language Models (LLMs)
    Trainiert auf großen Textsammlungen
  • Diffusionsmodelle
    Nutzen Bilddaten und Rauschprozesse
  • GANs
    Zwei Modelle lernen im Wettbewerb

Jeder Typ hat eigene Anforderungen an Daten und Training. (Quelle: KI.NRW)

Dieses Video erklärt sehr anschaulich, wie künstliche Intelligenz sein Wissen „gefüttert“ bekommt.

FAQ – Training generativer KI einfach erklärt

Welche Daten braucht generative KI?
Große, vielfältige und qualitativ hochwertige Datensätze. (Quelle: Bitpanda Academy)

Warum ist Datenqualität so wichtig?
Schlechte Daten führen zu schlechten Ergebnissen. (Quelle: IBM)

Kann man KI mit eigenen Unternehmensdaten trainieren?
Ja, durch gezieltes Fine-Tuning. (Quelle: SAS)

Wie lange dauert das Training?
Von Wochen bis zu mehreren Monaten. (Quelle: cplace)

Ist das Training DSGVO-konform möglich?
Ja, mit klaren Regeln und Datenschutzkonzepten. (Quelle: IBM)

Fazit – Daten sind das Fundament jeder generativen KI

Generative KI lernt aus Daten. Ohne hochwertige, rechtssichere und vielfältige Datensätze kann kein gutes Modell entstehen. (Quelle: IBM, Oracle Deutschland)

Für Unternehmen in Berlin, in Deutschland und im DACH-Raum ist es entscheidend, Training, Datenschutz und Datenstrategie gemeinsam zu denken. Nur so lässt sich das volle Potenzial generativer KI verantwortungsvoll nutzen. (Quelle: IBM)

ThatWorksMedia unterstützt Unternehmen dabei, Datenstrategien zu entwickeln, KI-Training sicher umzusetzen und generative KI sinnvoll in Marketing-, Content- und Innovationsprozesse zu integrieren.

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